Einzigartige Fortbildungen, die zu euch passen

Ob für das gesamte Kita-Team, eine kleine Gruppe von Kolleg:innen oder Freund:innen oder auch für Träger: Ich biete euch Fortbildungen, die bewusst vom Standard abweichen.

Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben beim Lernen, und genau die finden hier Beachtung. Deshalb sind meine Fortbildungen so gestaltet, dass sich kurze Impulsphasen mit vielfältigen Beteiligungs- und Lernformen abwechseln. Dazu gehören beispielsweise der Austausch in Kleingruppen, Selbstreflexion, individuelle Selbstlernzeiten sowie unterschiedliche kreative und interaktive Zugänge – zum Lesen, Hören, Ausprobieren und Mitgestalten.

Ich gestalte auch gerne 1:1-Termine, wenn ihr euch ganz individuell und allein fortbilden möchtet.

Eure Themenwünsche sind herzlich willkommen! Gemeinsam verwandeln wir sie in einen richtig schönen und inspirierenden Fortbildungstag.

Die nachfolgenden Ideen sind Anregungen und Vorschläge. Sie lassen sich jederzeit individualisieren und an eure Bedürfnisse und Wünsche anpassen.

Muss es immer die Kita sein? Nein, ganz und gar nicht. Ob im Palmengarten, auf dem Spielplatz, in einem gemütlichen Boutiquehotel oder einer chilligen Lounge – ich bin offen für besondere Orte und ungewöhnliche Lernumgebungen.

„Das Etikett kratzt, ich kann jetzt nicht spielen!“ - Hochsensible Kinder im Kita-Alltag verstehen und bedürfnisorientiert begleiten

Der Kita-Alltag steckt voller Reize, und was für viele Kinder pure Lebensfreude bedeutet, stellt hochsensible Kinder vor enorme Herausforderungen. Wenn die Naht am Pulli zwickt, das helle Licht im Gruppenraum stresst oder die Stimmung anderer Kinder ungefiltert aufgenommen wird, kann das hochsensible Kinder massiv beeinflussen. In dieser Fortbildung werfen wir einen wertschätzenden Blick auf das Temperamentsmerkmal Hochsensibilität. Wir räumen mit dem Vorurteil der Empfindlichkeit auf und entdecken stattdessen die besonderen Potenziale und Wahrnehmungswelten der Kinder.

 

Inhalt: 

  • Was ist Hochsensibilität? Hintergründe und Erkennungsmerkmale bei Kindern verstehen.
  • Reizüberflutung erkennen: Warum hochsensible Kinder an ihre Grenzen kommen, wenn Bedürfnisse übersehen werden.
  • Der Kita-Check: Praktische Tipps, um die Umgebung (Lärm, Licht, Tagesablauf) reizärmer und inklusiver zu gestalten.
  • Bedürfnisorientierte Begleitung: Strategien zur Co-Regulation und gezielten Stärkung der Resilienz.
  • Zusammenarbeit mit Familien: Hochsensibilität als Brückenthema für Elternabende und konstruktive Entwicklungsgespräche.

 

Nach Abschluss der Fortbildung können die Teilnehmenden: 

  • Die Grundlagen der Hochsensibilität beschreiben und einordnen.
  • Verhaltensweisen und Bedürfnisse hochsensibler Kinder erkennen und feinfühlig begleiten.
  • Reizreduzierende Maßnahmen im Kita-Alltag planen und situationsgerecht umsetzen.
  • Kinder bedürfnisorientiert begleiten und Co-Regulation gezielt anwenden.
  • Im Beratungskontext souverän mit dem Thema Hochsensibilität umgehen und Familien fachlich informieren.

„Weil ich das sage!“ – Adultismus in der Kita erkennen und abbauen

Adultismus ist eine Form der Diskriminierung, die wir alle kennen und täglich miterleben: das ungleiche Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern. Obwohl es oft unbewusst passiert, fließen diese Machtstrukturen in den pädagogischen Alltag ein und stehen einer ernst gemeinten Partizipation im Weg. In dieser Fortbildung hinterfragen wir kritisch unsere eigene Rolle, reflektieren festgefahrene Verhaltensmuster und entwickeln eine Haltung, die Kindern auf Augenhöhe begegnet, ohne die schützende Verantwortung als Fachkraft zu verlieren.

 

Inhalt: 

  • Was ist Adultismus? Definition, Ursprung und die Abgrenzung zwischen Fürsorge und Machtausübung.
  • Machtstrukturen erkennen: Warum Kinder an ihre Grenzen stoßen, wenn pädagogische Gewohnheiten („Das haben wir schon immer so gemacht“) über ihre Bedürfnisse gestellt werden.
  • Der Kita-Check: Praktische Tipps, um Sprache, Regeln und Tagesabläufe machtkritisch und partizipativ zu gestalten.
  • Bedürfnisorientierte Begleitung: Strategien für einen Dialog auf Augenhöhe und die Förderung der Selbstwirksamkeit von Kindern.
  • Zusammenarbeit im Team und mit Familien: Adultismus als Thema für die Konzeptionsentwicklung und zur Reflexion gemeinsamer Werte.

 

Nach Abschluss der Fortbildung können die Teilnehmenden: 

  • Die Grundlagen des Adultismus erläutern und in pädagogische Kontexte einordnen.
  • Eigene Erziehungsmuster und biografische Prägungen kritisch reflektieren.
  • Methoden zur Förderung von Mitbestimmung im Kita-Alltag auswählen und praktisch umsetzen.
  • Adultistische Sprachmuster erkennen und alternative wertschätzende Formulierungen anwenden.
  • Eine diskriminierungskritische und bedürfnisorientierte pädagogische Haltung im Alltag stärken und umsetzen.

„Lieber Montag, ich freue mich auf dich“ – Wie wir auch nach Jahren im Beruf motiviert bleiben

Täglich grüßt das Murmeltier: Anziehen, Essen, Wickeln, Streitschlichten – und das seit Jahren. Viele erfahrene Fachkräfte erleben im Kita-Alltag ein seltsames Paradoxon: Einerseits herrscht eine hochgradige Belastung durch steigende Anforderungen, große Gruppen und eine hohe situative Dynamik, andererseits stellt sich eine inhaltliche Langeweile durch die ständige Routine ein. Wie bricht man aus diesem Hamsterrad aus? In dieser Fortbildung nutzen wir die Ansätze der Positiven Pädagogik, um den Blick neu zu justieren. Wir finden Wege, wie wir trotz Routine die Begeisterung bewahren und die eigene Professionalität als Quelle der Kraft nutzen.

 

Inhalt: 

  • Das Paradoxon verstehen: Analyse der Dynamik zwischen hoher Stressbelastung und inhaltlicher Routine („Murmeltier-Prinzip“).
  • Positive Psychologie im Job: Wie Überraschungen die tägliche Monotonie durchbrechen können.
  • Der Kita-Check: Strategien, um trotz situativer Belastung in die Gestalterrolle zurückzufinden.
  • Resilienz und Ressourcenmanagement: Praktische Tools, um die Akkus aufzuladen, wenn der Alltag zur Belastungsprobe wird.
  • Berufliche Identität: Den eigenen Sinn wiederentdecken – warum mache ich diesen Job eigentlich (immer noch)?

 

Nach Abschluss der Fortbildung können die Teilnehmenden: 

  • Die Grundlagen zur Positiven Pädagogik erläutern und in den pädagogischen Alltag einordnen.
  • Das Spannungsfeld zwischen Stress und beruflicher Routine reflektieren und eigene Belastungsfaktoren erkennen.
  • Persönliche Schutzfaktoren zur Prävention von Burnout und Boreout identifizieren und stärken.
  • Individuelle Strategien zum Erhalt der langfristigen Berufsmotivation entwickeln und im Berufsalltag anwenden.

Das spricht euch an? Dann meldet euch gerne bei mir. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch eure nächste Fortbildung zu gestalten.

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